Vigilien
Nachtstücke · 2016 · Vigilien
Werkbeschreibung und kunsthistorischer Kontext
Die Vigilien verweilen im Zustand des Wachens. Spiegelungen, Pfützen und Lichtreste lösen feste Bindungen an Raum, Richtung und Zeit. Das Sichtbare wird zur transparenten Oberfläche, auf der Wahrnehmung sich selbst begegnet. Die Bilder bewegen sich im Zwischenraum von Erscheinung und Auflösung, von Nähe und Distanz. Sie fixieren keinen Ort, sondern einen Zustand zeitlicher Offenheit, in dem Präsenz ohne Eindeutigkeit erfahrbar wird.