Oden
Oden sind Bilder einer stillen, zeitlosen Präsenz. Auf absichtslosen Spaziergängen durch die Thüringer Landschaft entsteht eine Erfahrung, in der Erinnerung und Gegenwart ineinander übergehen. Die Landschaft wird nicht abgebildet, sondern als Resonanzraum erfahren. Die Arbeiten folgen keiner linearen Erzählung, sondern einer Bewegung des Wiederkehrens, in der Form allmählich entsteht. Die Fotografien folgen dem Versuch, jene flüchtige Stimmung sichtbar zu machen, in der sich ein Teil des eigenen Wesens jenseits der Zeit verortet fühlt. Dabei bleibt das Geheimnis dieser Präsenz gewahrt, da es sich jeder eindeutigen Erklärung entzieht.