Lux Mortem
Lux Mortem bewegt sich im Spannungsfeld von Leben und Vergänglichkeit. Anknüpfend an die Tradition des Vanitas-Stilllebens erscheinen Blüten, Blätter und Fragmente im Moment ihres Verfalls. Das Licht markiert keinen Zustand, sondern einen Übergang – ein Moment, in dem Sichtbarkeit selbst zum Ereignis wird. Doch das Ende wird hier nicht als Mahnung verstanden, sondern als Teil eines fortwährenden Werdens. Das Licht in diesen Arbeiten besitzt keine eindeutige Quelle. Es durchdringt die Szene wie eine stille Offenbarung und verleiht dem Vergänglichen eine eigentümliche Würde. Der Fluss der Zeit wird sichtbar als zyklische Bewegung von Entstehen und Vergehen.
Werke aus der Serie Lux Mortem - Fluctus Temporis